Ehejubilare 2018 feiern gemeinsamen Dankgottesdienst

Stadtpfarrer Karl-Heinz begrüßte sie alle herzlich zu dieser Meßfeier. In Gedanken, so Pfarrer Seidl, sei man auch bei denen, die aus gesundheitlichen Gründen oder wegen des Alters nicht kommen konnten. In Familien sei nicht immer alles heil. Da gibt es Schmerz, fehlende Harmonie, Enttäuschungen, manche Brüche. Das Fest der Heiligen Familie zeigt, dass Gott selbst in Jesus in einer Familie in Nazareth gelebt hat, die nicht immer eine heilige Familie war. Doch die Heilige Familie hatte den Mut, sich immer wieder neu stärken und heiligen zu lassen.

In seiner Predigt griff Stadtpfarrer Karl-Heinz Seidl nochmals das Thema „Familie“ auf. Bei der „Heiligen Familie“ denkt man, dass es sich um eine Familie handelt, die frei von Konflikten ist. Dass das bei der Heiligen Familie von Nazareth aber anders war, zeige das Evangelium dieses Sonntages. Die Eltern von Jesus sorgten sich um den ausgebüxten Jesus. Nach drei Tagen fanden sie ihn im Tempel . Auf die elterlichen Vorwürfe „Kind, wie konntest du uns das antun“ kam die Gegenfrage: „warum habt ihr mich gesucht?“ Konflikte bleiben also auch bei Maria, Josef und Jesus nicht aus. So ist es auch bei uns. In jeder Familie und Partnerschaft muss jeden Tag um ein gutes Miteinander gerungen werden. Gott gibt darum mit der Heiligen Familie den heutigen Familien ein Mut-machendes Beispiel. Hinein-gesprochen in die Brüchigkeit des Lebens waren auch die in der Lesung gehörten Ratschläge des Apostels Paulus, in denen es heisst: „Tragt und ertragt einander in Liebe – belehrt und ermahnet einander in Weisheit – vergebt einander – seid dankbar“.

Am Ende des Gottesdienstes überreichte Stadtpfarrer Karl-Heinz Seidl an alle „Jubel-Bräute“ eine gelbe Rose und gratulierte persönlich zum Ehejubiläum