Aussendung der Sternsinger 2019 in Furth im Wald

Gemeindereferent Reinhold Gruber konnte in diesem Jahr nur 36 Mädchen und Buben in 9 Gruppe koordinieren. Er hofft, dass möglichst viele Familien besucht werden können. Leider hatte er diesmal für den Gemeindebereich Daberg keine eigene Sternsingergruppe zur Verfügung. Trotzdem wird versucht, wenigsten einen Teilbereich von Daberg mit einer Gruppe aus der Stadt zu besuchen.

Kaplan Daniel Schmid hieß zur Aussendung der Sternsinger die Königinnen und Könige herzlich willkommen. In den nächsten Tagen werden sie in der Stadt unterwegs sein, um die Botschaft vom kleinen Kind im Stall von Bethlehem weiterzutragen als Zeugen für dieses Kind. Mit eurem Stern bringt ihr ein Licht der Freude und des Lebens zu den Menschen in unserer Pfarrei, so Kaplan Schmid. Einem Stern sind die Weisen aus dem Morgenland gefolgt. Sterne, so Kaplan Schmid in seiner kurzen Predigt, sind damals wichtig gewesen. Sie haben angezeigt, wo der Weg hingeht. Die Sterne waren das Navigationssystem. In den nächsten Tagen sind die Sternsinger unterwegs unter einem guten Stern. Kaplan Schmid wünschte den Sternsingern eine gute Gemeinschaft, in der jede und jeder seinen Platz hat, in der jeder und jede wichtig ist. Kaplan Daniel Schmid erinnerte an das Motto der diesjährigen Sternsingeraktion „Wir gehören zusammen, in Peru und weltweit“. Dabei stehen besonders Kinder mit Behinderung im Mittelpunkt. Denn in vielen Ländern der Welt, nicht nur in Peru, machen gerade die behinderten Kinder die Erfahrung, ausgeschlossen zu sein und nicht richtig dazuzugehören. „Mit eurer Aufgabe, eurem Dienst bringt ihr die frohe Botschaft vom Kind im Stall von Bethlehem zu den Menschen. Und durch diese Sammelaktion schafft ihr es, dass die Kinder in Peru und weltweit eine bessere Zukunft haben, vor allem auch Kinder mit Behinderung. Denen gebt ihr Hoffnung, und denen zeigt ihr, dass sie zu uns gehören“. Am Ende des Gottesdienstes segnete Kaplan Schmid nicht nur die Sternsinger selber, sondern auch Wasser, Kreide und Weihrauch, die von den Sternsingern mitgenommen werden, um den Segen in die Wohnungen zu bringen. Nach dem Schlusslied zog Kaplan Schmid zusammen mit den Ministranten in den rückwärtigen Teil der Stadtpfarrkirche, wo sich unter der Orgelempore die große Weihnachtskrippe befindet. Hier hatte der Krippenpfleger Johann Dendorfer bereits die Heiligen Drei Könige mit Gefolge aufgebaut. Ein besonderer Hingucker ist heuer auch ein wunderbarer Stern. Mit den beiden ausladenden Strahlen soll symbolisiert werden, dass Gottes Sohn für alle Menschen geboren ist. Es sollen alle Menschen hierunter geborgen sein. Für die Realisierung des Sternes, so Dendorfer, sei man Silvia Mühlbauer und Frieda Perlinger sehr dankbar.

Die Kirchenkrippe ist nach alter Tradition noch bis Lichtmess zu sehen. Nach Einwurf einer 10-Cent-Münze wird die Krippe auch beleuchtet. Auch die Jahreskrippe ist nicht nur zur Weihnachtszeit einen „Einblick“ wert.