Stadtpatron St. Florian

Es gehört in Furth im Wald noch zur guten Tradition, dem zweiten Stadt-Patron, dem heiligen Florian, mit Gottesdienst und Prozession über den Stadtplatz die Ehre zu erweisen.
Beim Abendgottesdienst am vergangenen Samstag begrüßte der Further Stadtpfarrer Karl-Heinz Seidl dabei auch ganz besonders die Mitglieder der Feuerwehren aus Stadt, Umland und dem Hohenbogenwinkel mit ihren Fahnen. Sein ganz herzlicher Willkommensgruß galt den zahlreichen Pilgern aus dem Hohenbogenwinkel. Die jährliche Bittgang genau am Floriani-Tag der Christen aus Neukirchen beim Heiligen Blut und dem Hohenbogenwinkel nach Furth im Wald hat schon eine sehr lange Tradition. Der heilige Florian, dessen Festtag in die Osterzeit fällt, hat sein Leben für Jesus Christus hingegeben. Dabei hat er die Liebe zum Auferstandenen gelebt.
Kaplan Daniel Schmid dankte zu Beginn seiner Predigt den Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Fußwallfahrt aus Neukirchen beim Heiligen Blut. Bei so einem Wetter sei es mit dem Glauben nicht so leicht. Dann ging er in seiner Predigt auf die Arbeit der Feuerwehrleute ein. Euer Dienst ist nicht selbstverständlich, so Kaplan Schmid. Jesus hat seine Jünger nicht beim beten berufen, sondern bei ihrer Arbeit. So kann man erkennen, wie wichtig dem Auferstandenen unser Leben ist. Gott, so der Prediger, ist es, der auf die Fürsprache des heiligen Florian Schutz und Segen schenkt.
Nach dem Gottesdienst, musikalisch gestaltet mit der „Missa Brixinensis“ für Chor und Bläserensemble zogen dann die Gläubigen zusammen mit dem Altardienst und dem Allerheiligsten singend und betend über den Further Stadtplatz. Am Ende der Prozessionsfeier erteilte Stadtpfarrer Karl-Heinz Seidl mit der Monstranz den Segen der Stadt, dem Land und den Menschen. Heiliger Florian – beschütze uns.